Ernährung – Gesundes Leben

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Wir beginnen mit einem spannenden Ernährungstipp – das kann jeder ausprobieren:

Unser 🦁❤️ Lionheart Food-Coach Kristin erklärt das Intervallfasten (auch: intermittierendes Fasten).

„Hallo, Ihr „Lionhearts“ 🦁❤️,

ich habe neulich erwähnt, dass ich intermittierendes Fasten mache. Für mich ist das mittlerweile ganz normal, und es lässt sich für mich gut in den Alltag integrieren. Ich habe mich dann aber gefragt, ob Ihr wisst, was das bedeutet, und ob Ihr vielleicht Interesse habt etwas mehr darüber zu erfahren.

Wenn Ihr also Lust habt, Euch ein kleines bisschen mit diesem Thema zu beschäftigen, dann viel Spaß beim Lesen.Wo fange ich bei diesem Thema an, ohne ausufernd zu werden und Euch mit zu vielen Informationen zu langweilen?

In der westlichen Welt leben wir tatsächlich im Überfluss, die Supermarktregale sind voll, der Kühlschrank auch, und eigentlich können wir zu jeder Zeit das essen, was wir möchten. Unser Körper kennt keine Zeit der Nahrungsknappheit mehr, wie es in unserer Evolution aber durchaus vorkam. Das bedeutet, unser Körper „denkt“, er muss sich Reserven für „schlechte Zeiten“ zulegen, die kommen aber nicht … 

Der menschliche Körper hat sich effektive Strategien zugelegt, Reserven zu speichern und zwar in Form von Körperfett. Es gibt auch noch einen kleinen Kohlenhydratspeicher in der Leber und der Muskulatur. Der Körper ist eigentlich immer darauf eingestellt, für schlechte Zeiten Reserven anzulegen. Und da wir heutzutage meist mehr essen als wir verbrauchen, kommt es eben auch zu einer vermehrten Speicherung von Körperfett. Dieser gesteigerte Körperfettgehalt kann langfristig zu Erkrankungen wie hohem Blutdruck oder auch einem Typ -2- Diabetes und vielem mehr führen …

Neben dem Speicherverhalten des Körpers ist er aber auch darauf eingestellt, dass nahrungsarme oder Fasten-Zeiten kommen. Da diese aber in der heutigen Gesellschaft zumindest nicht von „außen“ auf uns einwirken, ist es sinnvoll und auch gesund, diese von selbst zu initiieren.

Die Wissenschaft beschäftigt sich schon seit längerer Zeit mit dem positiven Effekten des Fastens.

  • der Cortisolspiegel (Stresshormon) sinkt,
  • der Insulinspiegel sinkt,
  • der Blutdruck sinkt,
  • die Blutfette reduzieren sich,
  • entzündliche Vorgänge im Körper reduzieren sich.

Nun muss man nicht gleich eine richtige Fastenkur einlegen, sondern man kann über das sogenannte „intermittierende Fasten“ oder auch „Intervallfasten“ ein Stück dieser positiven Effekte in seinen Alltag integrieren.

Es gibt zwei unterschiedliche Intervalle:

Das erste Intervall ist 16 : 8, es bedeutet, dass man 16 Stunden lang keine Nahrung zu sich nimmt und in den verbleibenden 8 Stunden essen kann. In dieser Zeit sollte natürlich auch ausgewogen gegessen werden.

Das zweite Intervall wäre 5 : 2, es bedeutet, dass man an 5 Tagen isst, an zwei Tagen in der Woche fastet und über flüssige Nahrung maximal 500-600 Kalorien zu sich nimmt.

Welches Intervall für den Einzelnen am besten funktioniert, muss jeder für sich ausprobieren.

Letztlich geht es darum, die Mechanismen zu aktivieren, die beim längeren Heilfasten aktiviert werden:

  • Fettverbrennung starten,
  • die körpereigenen „Müllabfuhr“ (Autophagie) aktivieren,
  • Ketonkörper bilden und
  • den positiven Effekt auf unser Mikrofilm (Darmflora) und die Stammzellen aktivieren.

Ich persönlich finde das Intervallfasten mit der Methode 16 : 8 sehr angenehm: Es lässt sich gut in den Alltag integrieren, es kommt kein großes Hungergefühl auf, einen Großteil der „nahrungsfreien“ Zeit verschläft man sowieso.

In meinem Alltag bedeutet es, dass ich um 17.00 Uhr oder 18.00 Uhr die letzte Nahrung zu mir nehme und mein verspätetes Frühstück nehme ich dann um 9.00 Uhr oder 10.00 Uhr ein.

Damit komme ich gut klar und habe Energie für den ganzen Tag.

Letztlich muss aber jeder für sich entscheiden, was ihm oder ihr guttut. Das Intervallfasten ist kein Allheilmittel, und wenn man es ausprobiert, sollte man sich nicht unter Druck setzen. Es gibt auch mal Tage, an denen hat man vielleicht ein Intervall von 14 : 10, oder 12 : 12. Das ist normal und sollte einen nicht aus der Ruhe bringen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Kristin*“

* Zum Nachlesen – die Informationen stammen aus dem Buch: „Buchinger Heilfasten. Mein – 7 – Tage Programm für zu Hause, Dr.med. Andreas Buchinger, Trias Verlag.“

Heißhunger auf Zucker? – 10 Tipps, was Du dagegen tun kannst

Hallo, Ihr „Lionhearts“,

kennt ihr das? Appetit auf was Süßes … Ihr habt Stress am Arbeitsplatz, Ihr habt Euch geärgert, Ihr braucht am Abend vor dem Fernseher noch etwas zum Knabbern, und aus einem Stück Schokolade wird die ganze Tafel? Der Schokoriegel beim Autofahren oder nach dem Einkauf…

Leider ist in fast allen Fertigprodukten, wie abgepacktem Käse, abgepackter Wurst, sowie in „Sportgetränken“ und sogar Butter immer auch Zucker enthalten. Unsere Geschmacksknospen sind also auf „süß“ eingestellt.

Hier kommen 10 Tipps, was Ihr gegen diese „Zuckergelüste“ tun könnt, bzw. wie Ihr sie besser in den Griff bekommt.

  1. Reduziert Euren Koffeinkonsum. Koffein führt zu einer Reduktion des Wasserhaushalts im Körper und damit entsteht ein Ungleichgewicht des Blut-Zucker Haushalts
  2. Trinkt Wasser. Die Lust auf Süßes ist manchmal ein Zeichen für Dehydrierung, also erstmal ein Glas Wasser bevor ihr zum Schokoriegel greift.
  3. Esst natürliche Zuckerlieferanten wie Früchte
  4. Vermeidet Süßungsmittel und Nahrungsmittel mit Zucker (alternative, natürliche Süßungsmittel sind Ahornsirup, brauner Reissirup, getrocknete Früchte. Aber Vorsicht: Auch das sind strenggenommen Zucker!)
  5. Bewegt Euch. Bewegung führt zu einem Ausgleich des Blut-Zucker Spiegels, steigert die Energie und reduziert Anspannung und Stress
  6. Sorgt für ausreichenden Schlaf. Zucker und einfache Kohlenhydrate sind schnelle Energielieferanten für den Körper. Wenn man also unausgeschlafen und gestresst ist, dann hat man schnell das Bedürfnis nach Energie, und das ist dann häufig der Schokoriegel
  7. Esst ausgewogen. Viel frisches Obst und Gemüse, gesunde Fette, Hülsenfrüchte und mageres Fleisch
  8. Vermeidet fettarme Produkte. Diese sind voller Zucker und bringen den Blutzuckerspiegel komplett durcheinander
  9. Experimentiert mit Gewürzen. Probiert Ingwer, Koriander Kurkuma, Zimt, Kardamom Nelke
  10. Sorgt für Entspannung. Gelüste sind häufig ein Zeichen für eine unausgeglichenen mentalen Zustand, wenn Ihr also mit euch im Reinen seid und entspannt durch den Tag geht, werdet Ihr auch weniger Zuckergelüste haben.

Probiert es mal aus ☺️

Kristin

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Lass uns gemeinsam allein gesund bleiben!


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