Aufgaben und Organisation

Unsere „Daily Routines“ sollen Dir dabei helfen, dass es Dir jeden Tag weiter gut geht. 
Dazu gehört auch, die täglichen Aufgaben gut einzuplanen und zu bewältigen in allen individuellen Situationen – zum Beispiel zu Hause mit HomeOffice, in Quarantäne oder mit veränderten Arbeitsumgebungen. Gewohnte Routinen, Verabredungen und Strukturen fallen weg.

Ganz neu auf dieser Seite: Extra-Tipps für Studierende (und alle, die mit viel Selbstmotivation an Aufgaben arbeiten.)

Um sich gut zu organisieren, lohnt es sich, regelmäßige Morgenroutinen zu entwickeln und ihnen täglich zu folgen. Wir haben ein paar Anregungen für Dich:

Neun Schritte für einen guten Start in einen produktiven Tag
  • Aufwachen!
  • Sofort aufstehen (kein „Snooze“, keine verlängerte Weckzeit)
  • Kein Smartphone – Telefon – nur Du!
  • 5 Minuten Atemübungen oder Meditation, Ruhe für Dich.
  • 5 Minuten, um den Kreislauf in Schwung zu bringen – perfekt dafür: Unser Mobility WarmUp.
  • Eine kalte Dusche (ja, richtig :-)) – die hast Du zu Hause.
  • Iss ein gesundes Frühstück.
  • Formuliere 3 Ziele für den Tag (und plane Deinen Tag).
  • Mach Dir einen richtig guten Kaffee oder Tee und beginne mit der Arbeit.

Was sollte morgens nie fehlen? – Deine Morgenroutine
  • Wach früh genug auf, damit Du Zeit für Dich, etwas Bewegung und Deine Tagesplanung hast.
  • Achte darauf, wie Du Deinen Körper versorgst: Mit frischer Luft, atme in Ruhe (am besten draußen oder am Fenster), versorge Dich aber auch mit genügend Wasser und einem gesunden Frühstück – iss bewusst, ohne Eile und mit Aufmerksamkeit für gute Zutaten.
  • Denk über Deine Ziele für den Tag nach, plane und strukturiere das, was wichtig ist heute.
Was ist abends wichtig? – Deine Abendroutine

Wir haben einige Vorschl#ge für die gesammelt, aus denen Du Deine ganz persönliche Abendroutine zusammenstellen kannst. Es hilft, am Abend immer gewohnte Abläufe zu haben, idealer Weise zur selben Zeit – dann können sich Körper und Seele auf das Schlafengehen einstellen.

  • Bereite den nächsten Tag vor: Wenn Du genügend Zeit hast, plane für morgen früh eine kleine Bewegungseinheit ein – leg alles dafür bereit (Sportkleidung, Schuhe), such Dir außerdem eine Lektüre für die ersten Minuten des Tages, für Deine Zeit.
  • Und: überlege Dir einen Grund, weshalb es sich morgen früh lohnen wird, aufzustehen. Den Grund kannst Du auch aufschreiben.
  • Atme ganz bewusst 3-4 Minuten am geöffneten Fenster. Konzentriere Dich auf Deinen Atem.
  • Sorge für eine gute Schlafumgebung: Ein gut gelüftetes Zimmer, keine elektronischen Geräte, die passende Temperatur und Dunkelheit.

Eine kleine Variante für eine Abendroutine:

  • Schalte alle elektronischen Geräte aus.
  • Lese ein Kapitel in einem Deiner Lieblingsbücher – oder in einem neuen Buch …
  • Nimm ein Bad oder eine warme Dusche.
  • Hör Dir noch einen Moment ganz bewusst schöne Musik oder ein Hörspiel oder einen podcast (oder …) an. Schließe schon einmal die Augen dabei.
  • Nutze etwas Zeit direkt vor dem Schlafengehen für eine Atemübung – vielleicht am geöffneten Fenster.

Unter Aufgaben fällt alles, was Du beruflich und privat zu tun hast. Dazu stellen wir zunächst ein paar Fragen und geben erste Anregungen als Hilfe, damit Du Deine Aufgaben so organisierst, dass Du sie gut bewältigen kannst.

Nimm Dir jeden Tag morgens (bzw. zu Beginn des Tages) und abends genügend Zeit, um den Tag zu planen und in der Rückschau Deine Planung zu überprüfen.

Extra-Tipps für Studierende
  • Es ist nicht so hart, wie es zunächst scheint. Erinnerst Du Dich noch an das letzte Mal, als Du dachtest, Du könntest etwas nicht schaffen, aber es hat dann doch funktioniert? Am Anfang ist es oft hart, schwierig, herausfordernd – aber, wenn Du Deine Aufgaben in kleine Pakete packst und einmal begonnen hat, dann schaffst Du auch die nächsten Schritte.
  • Gehe Schritt für Schritt vor. Da sind sie wieder, die kleinen Pakete. Zerlege alle Aufgaben in überschaubare Teile und arbeite sie nach und nach ab. Nimm Dir nicht zu viel vor und konzentriere Dich immer auf das, was Du gerade machst.
  • Erinnere Dich daran, warum Du es machst. Schreib es Dir in einer ruhigen Minute vielleicht noch einmal auf. Was treibt Dich an, was ist Dein Ziel? Nutze auch Lionheart Vision Minding, um Dir sicherer zu werden.
  • Visualisiere die bisherigen Resultate. Stell Dir vor, wie es ist, eine Aufgabe geschafft zu haben. Wie ist das Gefühl, mehr zu wissen, mehr Fähigkeiten entwickelt zu haben? Knüpfe an dieses Gefühl an, mach damit weiter!
  • Mach einen Plan – entwickle eine Tages- und Wochenstruktur. Hier auf dieser Seite findest Du viele Hilfen dazu. Dadurch gewinnst Du Klarheit und Dein Kopf wird entlastet.
  • Mach Pausen. Niemand kann in eins durcharbeiten, niemand kann mehr als 4 oder 5 Stunden pro Tag hochkonzentriert arbeiten. Finde Deinen Rhythmus, ob es 30- oder 45-minütige Abschnitte sind, auf denen eine Pause folgt, oder ein anderer Arbeitsblock. Mache bewusste Pausen, entspanne Dich zwischendurch.
  • Nutze Hilfen, bitte andere um Unterstützung. Wenn Dich Sorgen oder Ängste davon abhalten, etwas zu tun, dann sprich mit vertrauten Menschen in Deiner Umgebung. Auch an Deiner Universität oder Hochschule gibt es Einrichtungen, die weiterhelfen können, wenn es alleine nicht gut geht. Nutze diese Hilfen.
  • Sei nicht zu hart mit Dir, wenn etwas nicht gelingt. Häufig steigt ein schlechtes Gefühl auf, wenn Du Dinge aufschiebst, etwas nicht so schaffst, wie Du es Dir vorgenommen hast. Sei nicht zu streng mit Dir – das macht es nicht besser. Konzentriere Dich auf das Jetzt und das, was kommt. Was war, liegt hinter Dir.
  • Du schaffst es! Du hast alles, was Du brauchst: Du bist gesund, hast genug Zeit, Zugang zu Informationen und schon einige Erfahrungen (z.B. aus der Schule, den ersten Semestern, Freizeitaktivitäten). Sag Dir, dass Du es schaffst – auch das hilft.

Kontaktiere uns für individuelle Beratung dazu gern jederzeit. Dieses Angebot bauen wir stets weiter aus – regelmäßige Hinweise gibt es auch in den Daily Routines (Abo).

Planung

… mach‘ mal einen Plan …

  • Was musst Du heute erledigen? Notiere alle wichtigen Aufgaben auf einem Zettel (p/b).
  • Was ist wichtig – was kann warten? Gib allen Aufgaben eine Priorität von 1-3.
  • Wieviel Zeit brauchst Du für die Aufgaben? Versuche, möglichst realistisch die Zeit für alles einzuplanen, was Du auf jeden Fall (p/b) heute erledigen muss. Plane immer genügend Zeit für alles ein.
  • Erarbeite einen realistischen Tagesplan mit konkreten Zeitfenstern für alle Aufgaben. Achte darauf, dass die wichtigen Aufgaben Deine volle Aufmerksamkeit haben. Idealerweise ist das eine geblockte Zeit, in der Du alle Störungen abstellst, wenn es irgendwie geht (Smartphone, Email-Eingang, Telefon etc.)

Überprüfung

… Schritt für Schritt die Planung verbessern …

Was hast Du heute erledigt? Sortiere die erledigten Aufgaben und notiere Dir die offenen, denen Du Dich in den nächsten Tagen widmen möchtest.
Überprüfe noch mal: Was ist wichtig – was kann warten? Manchmal ändern sich Prioritäten durch Entwicklungen des Tages. Vergib die Prioritäten neu.
Hast Du Deine Zeit gut geplant? Überprüfe einmal Deine Zeiteinschätzung mit dem zeitlichen Aufwand, den Du benötigt hast. Es ist ganz normal, wenn das (noch) nicht passt … Je häufiger Du zu Beginn planst und am Ende überprüfst, umso schneller kommst Du zu einer realistischen Zeitplanung.



%d Bloggern gefällt das: